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Ein hartes Jahr für die ICEHL Teams

Aktualisiert: 30. Okt. 2020

Mehrere Teams melden Budgetkürzungen im Vergleich zu den Vorjahren.

Hier sind die wichtigsten Fakten:


Aufgrund der Covid-19-Pandemie war nicht vorhersehbar, was in der kommenden Zeit geschehen würde. Die letzte Saison endete unerwartet wegen der verheerenden Ausbreitung des Coronavirus. Bis zum Hochsommer war nicht einmal sicher, wann und wie die Liga die Saison 2020/2021 starten wird.

Dementsprechend konnten Sponsoring Marken auch nicht mit hoher Sicherheit ihre Werbebudgets planen. Die meisten dieser Unternehmen waren von der Pandemie schwer betroffen, und in den meisten Fällen finden die ersten Einsparungen in den Werbe- und Marketingbudgets statt. Die Performance solcher Werbemaßnahmen sind schwer zu messen insbesondere unter den gegebenen Umständen. Ganz zu schweigen von den Tatsachen, kann es bei einer neuen Viruswelle zu strengen Einschränkungen bei der Größe des Live-Publikums und zu einer mögliche Zwischenpause in der Liga kommen. Wir würden uns freuen, wenn die Unternehmen in diesen schwierigen Zeiten ihre Sponsorenrolle fortsetzen würden. Vielen Dank im Voraus!


Ein weiteres massives Problem war die Tatsache, dass der Namenssponsor am Ende der letzten Saison beschloss ,,Erste Bank” , die Rolle des Namenssponsors nicht zu verlängern. Dies führte dazu, dass die in Österreich ansässige Eishockeyliga ihren Namen von EBEL (Erste Bank Eishockey League) in ICE Hockey League oder ICEHL ändern. In unserem vorherigen Blog-Beitrag haben wir über die Änderung etwas ausführlicher geschrieben.

Ebenso endete in der vergangenen Saison der Rundfunkvertrag mit dem berühmten Sportsender Servus TV. Die bedeutete, dass die Vereine eine Einnahmequelle weniger haben.




Diese oben aufgeführten Probleme betreffen alle Teilnehmer der Liga, aber die Teams sind gleichermaßen betroffen. Die Teams von Innsbruck und Klagenfurt hatten angekündigt, dass sie von einer großen Budgetkürzung betroffen sind. Innsbruck kündigte an, seinen Top Spieler und Torschützenkönig John Lammers (nach 5 Jahren) und seinen Kapitän Tyler Spurgeon (nach 9 Jahren) gehen zu lassen. Der Cheftrainer Rob Pallin hatte ebenfalls entschieden die ICEHL-Liga zu verlassen und das Team von ESV Kaufbeuren in der deutschen zweiten Liga DEL2 zu führen. Der neue Cheftrainer wird Mitch O’Keefe sein, der seit 2 Jahren Co-Trainer ist. Der Besitzer des Teams, Günther Hanschnitz, sagte, dass die Zeiten hart sind und im nächsten Jahr ums Überleben geht und dass sie ihren Sponsoren dankbar und hoffnungsvoll sind.



In Klagenfurt hat das Team im Sommer angekündigt, dass nur 3 ausländische Spieler eingestellt werden sollen und der Rest des Teams aus jungen Clubmitgliedern aufgebaut werden soll. Die erste große Veränderung in ihrem Kader ist der Verlust ihres erfahrenen Torhüters Lars Haugen, der im nächsten Jahr nach Norwegen zurückkehren wird.


Anfang dieses Jahres gab der tschechische EBEL-Teilnehmer auch den Ausstieg aus der ICEHL aufgrund finanzieller Probleme bekannt. Hier können Sie mehr darüber lesen.

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